unsere Sponsoren

  • image
  • image
  • image
  • image
  • image
  • image
  • image
  • image
NEUER TRAINER
ab Herbst 2006 für die Leistungsspieler der Do-Gruppe
Daniel Graßmück
am 22.12.2006 im Gespräch mit Willi Neubauer
 
dani06_23hp
Daniel Graßmück mit seiner vorzüglichen Schlagtechnik
 
Daniel Graßmück, der in Mödling als 10-Jähriger Badminton zu spielen anfing, trainierte bereits mit 12 Jahren 2x in der Woche, gemeinsam mit seinen Klassenkollegen Lukas Stöberl und Erwin Fang.
   
Mit 14 Jahren trainierte Graßmück und seine Freunde bereits mit unseren Leistungsspielern, die 2 Jahre zuvor Staatsliga spielten.
 
   
Die Erfolge seines Trainingsfleißes lassen sich sehen:
3-facher Landesmeister in U13 (Nr. 10 Österreichs)
7-facher Jugend-Staatsmeister
4-facher NÖ-Jugend-Mannschaftsmeister
Jugend-Nationalspieler
4. der B-Europa-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft
Jug-Team-Austria-Mannschaftssieger in Hoensbroek/NL
6. Platz mit unserer Bundesliga-Mannschaft 2003/04
4x Bronze bei europäischen Jugendturnieren
Im Herbst 2006 stieg Graßmück als 19-jähriger in die EBC-International's (European Badminton Circuit) der allg. Klasse ein. In den 4 Turnieren konnte er 2 Siege landen, jedoch der Hauptbewerb blieb ihm bislang verwehrt.

Daniel Graßmück zählt zu den besten Spielern Österreichs und belegt momentan Rang 3 der österr. A-Rangliste.

Neubauer: Du trainierst jetzt unsere Leistungsgruppe. Wie hast Du Dich in die Trainertätigkeit eingelebt?
 
Graßmück: Mit dem Do- Training, dass ich seit September leite, bin ich im Moment eigentlich sehr zufrieden. Auch wenn es manchmal schwierig ist und war, die unterschiedlichen Alters- und damit Leistungsgruppen (von 11-30 Jahren) zusammenzufassen, aber mittlerweile gelingt das eigentlich ganz gut.
 
Neubauer: Es ist bereits bei einigen SpielerInnen eine Leistungssteigerung durch Dein Training zu bemerken.
 
Graßmück: Leider ist das Niveau und die Dichte (noch) nicht mit jener Zeit zu vergleichen, als ich 14 Jahre alt war, und begonnen habe dort mitzutrainieren. Aber was nicht ist, kann und soll ja noch werden und wichtig ist vor allem, dass die Leute, die regelmäßig kommen, trainieren und sich verbessern wollen und auch Spaß daran haben.
 
Neubauer: Du selbst hast ja sportlich noch einiges vor. Wie sieht Dein eigenes Training aus?
 
Graßmück: Ich habe erst im Alter von 16 Jahren mit Trainingsplanung begonnen, um danach zu trainieren. Mit 18 Jahren, als ich mit der Schule fertig geworden bin.
 
Neubauer: Du hast am Bundesgymnasium / Bundesrealgymnasium in der Keimgasse/Mödling maturiert.
 
Graßmück: ...und während meines Präsenzdienstes in das HSZ Linz gekommen bin, hat sich mein Trainingsumfang noch einmal gesteigert, auf ca. 2 Trainingseinheiten pro Tag.
 
Neubauer: Neben der konditionellen Verbesserung ist das Training am Feld mit den entsprechenden Partnern besonders wichtig.
 
Graßmück: Das Vereinstraining bietet bis zu einem gewissen Alter eine gute Basis, danach reicht das alleine allerdings nicht mehr aus, und man muss sich seine Trainingsgruppen und Partner noch zusätzlich suchen. Schon mit 15 Jahren habe ich neben dem Training in Mödling auch regelmäßig bei anderen Vereinen mittrainiert. Wenn man wirklich Ambitionen hat, ein Niveau zu erreichen, mit dem man sich auch international (Weltranglistenturniere) halbwegs gut verkaufen kann, also z.B. nicht immer nach der Qualifikation nach Hause fahren muss, ist Eigeninitiative eine der wichtigsten Sachen.
 
Neubauer: Damit sind wir schon bei Deinen sportlichen Zielen. Nach dem Jahr in der Bundesliga mit Mödling, was Dir, glaube ich, für Deine sportliche Entwicklung ganz gut getan hat, wurdest Du Leihspieler für den ASV Pressbaum, bei dem Du zu einem ihrer Schlüsselspieler geworden bist.
 
Graßmück: In diesem Jahr wollen wir das Bundesliga Halbfinale erreichen, was sehr schwierig wird, aber noch möglich ist.
 
Neubauer: Und Deine unmittelbaren Ziele auf nationaler und internationaller Ebene?
 
Graßmück: U22-Staatsmeister zu werden und eine Medaille bei den Staatsmeisterschaften der Allg. Klasse im Einzel zu gewinnen.
International für die verbleibende und kommende Saison die erstmalige Qualifikation für den Hauptbewerb eines Weltranglistenturniers und damit verbunden natürlich auch langfristig gesehen eine Verbesserung in der Weltrangliste.
...Und last not least eine Leistungssteigerung meiner Donnerstags-Spieler ;-)
 
Neubauer: Für Dich war lange vor der Matura schon klar, dass Du studieren willst.
 
Graßmück: Ich habe diesen Herbst zu studieren angefangen. Englisch und Spanisch auf Lehramt. Zu studieren, oder eine andere Berufsausbildung zu absolvieren, ist als Badmintonspieler sicherlich unbedingt notwendig, da man in Österreich, auch wenn der Trainingsaufwand großteils dem eines Profis gleich ist, nicht davon leben kann. Dem Trainingsaufwand entsprechend werde ich deswegen für das Studium sicherlich länger brauchen, als die Mindeststudiendauer vorgibt.
 
Neubauer: Von vielen Sportlern ist bekannt, dass sich Studium und profihafter Trainingsaufwand nicht leicht unter einen Hut bringen lässt. Deine Prämisse ist also?
 
Graßmück: Im Vergleich zum vorgesehenen Studienplan nicht zu viel Zeit zu verlieren.
 
Neubauer: Nachdem was Du erzählt hast, trau' ich mich fast gar nicht zu fragen, wie Deine Freizeit ausschaut?
 
Graßmück: Wirklich viel Freizeit bleibt, wenn man zwischen Trainingsort und Uni pendelt eigentlich nicht. Wenn doch, verbringe ich sie hauptsächlich mit Freunden und Freundin.
 
Neubauer: Danke für das Gespräch und ich wünsche Dir für Deine zahlreichen Vorhaben das Allerbeste und dass Dir genügend Freizeit bleibt, um den Spaß nicht zu verlieren.
FacebookTwitter

Nächste Termine

Feb
25

25.02.2018 10:00 - 15:00

Mär
4

04.03.2018 09:00 - 18:00

Mär
10

10.03.2018 09:00 - 19:00

Mär
10

10.03.2018 10:00 - 19:00

Mär
11

11.03.2018 09:00 - 19:00

IT-Service Ing. Peter Petschnek