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Beachtliche Erfolge der Mödlinger beim ersten internationalen Badmintonturnier für Senioren in St. Pölten
Am 25./26. Mai fand das erste internationale Seniorenturnier Österreichs im Badmintonsport in St. Pölten statt.
Ernst Liska, Präsident des Niederösterreichischen Badmintonverbandes und Spieler bei J.Stettner Badminton Mödling, war Initiator dieser Veranstaltung, an der über 120 TeilnehmerInnen aus 10 Nationen um die Plätze kämpften.
Erfolgreichste Spielerin des Mödlinger Vereins war Susanne Swoboda mit ihrem Sieg im Einzel 50+ sowie zwei Silbermedaillen im Damendoppel 40+ mit Karin Steinbichler und im Mixeddoppel 45+ mit Darius Nahrebecki.
Auch Ernst Liska konnte beachtliche Erfolge erzielen. Er errang im Einzel 55+ und im Herrendoppel 55+ jeweils den 2. Rang und sicherte sich mit Partnerin Karin Steinbichler in der Klasse 45+ die Bronzemedaille.
Regina Bäuerle stand als 2. sowohl im Mixeddoppel mit Vereinskollegen Werner Woletz als auch im Damendoppel 50+ mit ihrer Wiener Partnerin auf dem Siegespodest. Unser jüngster Senior, Georg Walter, gewann im Herrendoppel 35+ die Bronzemedaille.
Bei der Abendveranstaltung mit einem Tischzauberer kam auch der Spaß nicht zu kurz. Das Turnier wurde vom Ausrichterverein BC St. Pölten bestens organisiert und wird im Mai 2020 seine Fortsetzung finden.
Die Berichte der einzelnen Spieler:
Susanne Swoboda:
Endlich durfte ich im Einzel in meiner Altersklasse starten und musste nicht wieder mit den um 10 Jahre Jüngeren spielen. In der AK 50+ konnte ich meine körperliche Fitness ausnutzen und gegen die viel routinierteren Spielerinnen gewinnnen. Auch wenn ich teilweise unsicher startete, steigerte ich mich immer mehr und ließ meinen Gegnerinnen im zweiten Satz keine 10 Punkte und holte mir somit Gold.
Im Mixed in der AK 45+ musste ich mich mit meinem Partner Dariusz Nahrebecki diesmal im ersten Spiel leider in drei Sätzen gegen Ernst und Karin geschlagen geben. Für uns war es das erste Spiel in diesem Turnier und wir fanden zu langsam zu unserer Form. Allerdings besiegten wir dann Alfred Zoth und Birgit Janisch, gegen die Ernst und Karin zuvor verloren hatten und sicherten uns somit noch die Silbermedaille. Trotzdem ägerlich, denn hätten wir den ersten Satz nicht verschlafen, wäre auch der erste Platz drin gewesen. Dass wir das Zeug dazu haben, haben wir im zweiten und dritten Satz gezeigt, in denen wir unseren Gegnern mit 21:8 und 21:9 keine Chance ließen...
Im Damendoppel in der AK 45+ konnten Karin und ich das sehr spannende Spiel gegen Britta Rudolf und Britta Sievers 21:14 und 26:24 für uns entscheiden. Leider verloren wir das Finale gegen Birgit Janisch und Sabine Salzer in drei Sätzen und landeten nur auf Platz zwei.
Alles in allem bin ich mit meinen Leistungen von diesem Wochenende aber zufrieden. Es war ein tolles - und vor allem sehr gut organisiertes - Turnier.
Ernst Liska:
Ich war im Einzel 55+ als Nr. 2 gesetzt und konnte meine starke Gruppe mit Spielern aus Österreich und Tschechien gewinnen. Im ersten Satz zog sich mein Gegner Peter Krenmayr aus Oberösterreich im Entscheidungssatz eine Muskelverletzung zu und ich gewann diesen mit 21:1. Das zweite Spiel gegen den Wiener Wolfgang Luber konnte ich ebenso in drei Sätzen für mich entscheiden. Das dritte Gruppenspiel gegen einen tschechischen Spieler konnte ich klar in zwei Sätzen gewinnen. Um den Einzug ins Finale kämpfte ich gegen den Ybbser Christian Buschenreithner. Durch mein routiniertes Spiel behielt ich stets die Oberhand und gewann dieses Duell klar. Das Finalspiel gegen die Nummer 1, Boris Krais aus Tschechien, war sehr ausgewogen. In den entscheidenen Phasen fehlte mir leider das Quäntchen Glück und ich musste mich 19:21 und 18:21 geschlagen geben. Resümee ist, dass mir im Verein und in ganz Österreich in meiner Altersklasse leider die Gegner fehlen, die auf so hohem Niveau spielen können.
Im Mixeddoppel 45+ verloren wir leider durch unkonzentriertes Spiel gegen die St. Pöltner Paarung Janisch/Zotz in zwei Sätzen. Obwohl wir gegen unsere Trainingspartner Susanne und Dariusz diesmal verdient nach vielen schönen Ballwechseln in drei Sätzen gewannen, mussten wir uns doch mit Platz 3 zufrieden geben.
Im Herrendoppel 55+ spielte ich mit dem Iren Simon Thompson, den ich heuer bei einem internationalen Turnier kennen lernte. Im Gruppenbewerb konnten wir uns ohne Satzverlust ins Semifinale spielen. Dort stießen wir zuerst auf Dai/Mai, zwei Asiaten aus Pressbaum. Nach dem ersten knappen Satz 21:18 gewannen wir den zweiten locker 21:9. Im Finale bekamen wir es mit der deutschen Paarung Benz/Molodet zu tun. Leider hatte sich mein Partner im Mixedfinale eine Muskelverletzung zugezogen. Trotzdem nahmen wir den Kampf um Platz 1 auf. Geschwächt durch die schon zahlreichen Spiele und die Verletzung meines Partners mussten wir uns leider im Entscheidungssatz 20:22 geschlagen geben. Leider blieb mein Traum, bei einem internationalen Seniorenturnier in Österreich ganz oben auf dem Podest zu stehen, unerfüllt. Jedoch, jeder, der mich kennt weiß, dass ich nicht so schnell aufgebe.
Werner Woletz:
Mixeddoppel: Im ersten Spiel lief es bei Gina Bäuerle und mir am Anfang nicht so gut. Wir fanden dann aber ins Spiel und konnten in 2 Sätzen gewinnen. In der zweiten Partie fehlte uns etwas Glück und wir verloren in 2 Sätzen. Letztendlich bedeutete es den 3 Platz im Bewerb 50+.
Herreneinzel: Die erste Runde Spiel gegen den Tschechen war sehr ausgeglichen und umkämpft. Ich verlor leider ganz knapp in drei Sätzen (23:21, 18:21, 19:21) – Spieldauer: 55 min – eine Marathonmatch. Der Sieg wäre drinnen gewesen. Im 2. Spiel fehlt mir dann etwas die Kraft und ich verlor in 2 Sätzen.
Herrendoppel: Am Ende fehlte uns (Engelbert Tomes und mir) etwas das Glück, so verloren wir die erste Partie. Das 2 Spiel mussten wir w.o. geben.
Gina Bäuerle:
Mixeddoppel mit Werner: Im ersten Satz gegen die Wiener Paarung Stangl/Korneck begann ich sehr fehlerhaft, fand jedoch immer besser ins Spiel und somit konnten wir mit 21:18 und 21:9 siegreich vom Platz gehen. Das zweite Spiel in unserer Dreiergruppe verloren wir in zwei Sätzen gegen Ebert-Weglehner/Stasiuk und belegten somit den 2. Platz im Mixeddoppel 50+.
Damendoppel mit Rumiko Stasiuk: Viel Spaß hatte ich im Damendoppel 50+ mit Rumiko, mit der ich das erste Mal zusammenspielte. Nach zwei gewonnen Partien verloren wir nur gegen die späteren Siegerinnen aus Oberösterreich Rebhandl/Pröll im Entscheidungssatz 19:21 ganz knapp. Nie hätte ich mir gedacht, dass wir gegen dieses routinierte Duo eine Chance auf den Sieg hätten. Somit waren wir nach der Niederlage auch nicht traurig, sondern freuten uns riesig über den 2. Platz. Zwei zweite Plätze bei einem internationalen Turnier, unglaublich!
Karin Steinbichler:
Leider war unser erstes Spiel im Mixeddoppel  40+ mit Ernst gegen die St. Pöltner Janisch/Zoth sehr unkonzentriert und fehlerhaft und wir verloren in 2 Sätzen. Das zweite Spiel war weitaus besser und wir wir konnten die Revanche gegen Su und Dariusz nach 3 umkämpften Sätzen für uns entscheiden. Leider erreichten wir auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses nur Platz 3.
Am Sonntag gelang mir mit Su ein Zweisatzerfolg gegen das österreichisch-deutsche Paar Rudolf/Sievers. Das Spiel um Platz 1 konnten wir auf Grund des gewonnen zweien Satz noch einmal spannend machen, jedoch mussten wir uns im dritten Satz doch relativ eindeutig 12:21 geschlagen geben.
An diesem Wochenende fehlte mir die Routine beim Aufschlag, sonst wäre auch mehr drinnen gewesen.
Ergebnisse im Detail
AUTsenOpen19 4175hp AUTsenOpen19 4216hp AUTsenOpen19 3210hp
AUTsenOpen19 4174hp AUTsenOpen19 3246hp AUTsenOpen19 3888hp


IT-Service Ing. Peter Petschnek